Veranstaltungen

Änderungen vorbehalten

Aktueller Hinweis

Bitte beachten Sie, dass alle Veranstaltungen der Monate April und Mai zunächst als online-Veranstaltungen geplant sind. Sollten Veranstaltungen mit Publikum möglich sein, werden wir dies hier bekannt geben. Aktuelle Informationen finden Sie hier. Einen Überblick über unsere aktuellen Online-Angebote finden Sie hier

Ausstellungen

Im Haus des Deutschen Ostens

Derzeit nicht zugänglich
8. März bis 15. Dezember 2021
Ausstellung "Wer bin Ich? Wer sind Wir? – Zu Identitäten der Deutschen aus dem östlichen Europa" vom Haus des Deutschen Osten
Öffnungszeiten: Gegenwärtig geschlossen, ansonsten Montag bis Freitag (werktags) 10:00 bis 20:00 Uhr
Das Hygienekonzept finden Sie hier.

Derzeit nicht zugänglich
Das Who is Who der Deutschen aus dem östlichen Europa, Folge 5
Flurausstellung im 1. OG
Haus des Deutschen Ostens

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April 2021

APR 14. 2021

ZOOM-Filmgespräch

„Zwei Brüder – Zwei Nationalitäten“

Termin: Mittwoch, 14. April 2021, 17.30 Uhr

Moderation: Dr. Carsten Lenk

Teilnehmerinnen:  Petra Dombrowski,  Dr. Veronika Hofinger, Veronika Kupková und Miloš Bělohlávek

Veranstalter:

Gesellschaft zur Förderung der Bayerisch-Tschechischen Freundschaftswochen Selb 2023 gGmbH; Evangelisches Bildungswerk Regensburg e.V.; Europaeum. Ost-West-Zentrum der Universität Regensburg

In Kooperation mit:

Grenzland-Filmtage Selb, Deutsch-Tschechischer Zukunftsfond, EUREGIO EGRENSIS, Landesversammlung der deutschen Vereine in der Tschechischen Republik e.V. samt Jugenddachverband JUKON – Jugend-Kultur-Organisation, Antikomplex, Junge Aktion der Ackermann-Gemeinde, Haus des Deutschen Ostens München, LandesEcho, Radio Prag

Alle Infos zum Film "Zwei Brüder" finden Sie hier
Der Link zum aufgezeichneten Zoom-Gespräch folgt.

APR 15. 2021

Lesung

"Die Unschärfe der Welt" (2020)

Begleitprogramm zur Ausstellung

Referentin: Iris Wolff

Veranstaltungsort: Online auf unserem YouTube-Kanal

APR 27. 2021

Filmsoirée

Cine Bridges / "In meinen Adern fließt kasachischer Tee"

Veranstaltungsbeginn: 19 Uhr

Referent: Jurij Diez

Veranstaltungsort: Online auf unserem YouTube-Kanal

Über einen Zeitraum von vier Jahren porträtiert der Film die achtköpfige russlanddeutsche Aussiedlerfamilie Diez in ihrer neuen Heimat, dem oberbayrischen Freilassing, unmittelbar an der österreichischen Grenze. 15% der ca. 18.000 Einwohner und Einwohnerinnen sind Aussiedler und Aussiedlerinnen aus der ehemaligen Sowjetunion.

Die Doku rekonstruiert anhand des umfangreichen privaten Foto- und Videoarchivs die Odyssee der Familie, die in Kasachstan ihren Ausgang nimmt, wohin ihre Großeltern 1941 nach dem Einfall der Nazis in die UdSSR als potentielle Verräter in Viehwaggons von der Wolga deportiert wurden. Erst 1956, nach dem Tod Stalins, endet ihr Dasein als Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen. 1985 siedelt die Familie in den Wolgograder Bezirk zurück, wo sie bis zu ihrer Auswanderung nach Deutschland 2002 lebt.

Nach ihrer Ankunft in der Bundesrepublik kämpfen sich die Diez bravourös durch das soziale Unterholz und verfolgen hartnäckig ihre Pläne. Die Eltern, Tatjana (Mitte 50) und Jakob (Ende 50), finden einen festen Job in einem der großen Supermärkte Freilassings. Der ehemalige Lokführer Jakob als Wagenschieber, Tatjana als Reinigungskraft. In Russland leistete Vitalij (36) noch seinen Militärdienst ab, hier tauscht er die Kalaschnikow gegen die Schere: Im eigenen Frisörsalon „Fire Hair“ frönt er seinem Faible zu überdimensionalen Turmfrisuren. Jurij (32) eignet sich in rekordverdächtiger Zeit die deutsche Sprache an und reüssiert als Schauspieler. Sergius (25) arbeitet unermüdlich an seinem Masterplan: Im Herbst 2011 eröffnet er seinen „Diez Sonderposten Markt“. Marina (33) baut gemeinsam mit ihrem Mann Jewgenij und den Eltern ein kleines Häuschen. Das karottenfarbige Domizil liegt unübersehbar unterhalb des Bahndamms auf der Bahnstrecke Freilassing – Salzburg. Mit viel Humor, Verve und Fleiß kämpfen sich die Diez voran, doch dann kassieren sie einige herbe Rückschläge, wie z.B. das Hochwasser vom Juni 2010 (Text: Studio west. Independent Film).

Jurij Diez (geb. 1981 in Nowo-Donezk/Kasachstan) ist Theater- und Filmregisseur und Schauspieler. Seit 2002 lebt und arbeitet er in Deutschland. Zu seinem Repertoire gehören zahlreiche Rollen in Stücken aus klassischem und modernem Theater sowie Mono-Stücke.

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Mai 2021

MAI 6. 2021

Buchpräsentation

„Dobrudscha. Deutsche Siedler zwischen Donau und Schwarzem Meer“ (2020)

Begleitprogramm zur Ausstellung

Veranstaltungsbeginn: 19 Uhr

Referent: Dr. Josef Sallanz

Veranstaltungsort: Online hier

Kooperation mit: Deutsches Kulturforum östliches Europa, Potsdam

Die historische Region zwischen dem Donaudelta und der bergigen Landschaft Ludogorie sowie der Donau und dem Schwarzen Meer gliedert sich heute als Folge der Grenzziehung von 1940 in die Norddobrudscha in Rumänien und die Süddobrudscha in Bulgarien. Bereits seit der Antike zogen Menschen durch die Steppen am Schwarzen Meer in Richtung Süden und hinterließen ein Gemisch an Sprachen, Konfessionen und Alltagskultur. Ab dem 7. Jahrhundert v. Chr. gründeten griechische Seefahrer an der Küste Handelskolonien wie Tomis, das heutige Konstanza, rumänisch Constanţa.

Noch während der osmanischen Herrschaft siedelten sich hier Mitte des 19. Jahrhunderts erste Deutsche aus dem nördlich an die Donau grenzenden Bessarabien, aus den Gouvernements Cherson und Taurien, aus Polen, Wolhynien, Galizien und aus dem Kaukasus an. Gründe dafür waren Landknappheit, der Verlust von Privilegien und eine verstärkte Russifizierungspolitik. Heute leben in der rumänischen Norddobrudscha neben Rumänen, die rund 85% der Bevölkerung bilden, Tataren, Bulgaren, Türken, Lipowaner, Ukrainer, Griechen, Deutsche sowie Roma; in der bulgarischen Süddobrudscha stellten die Bulgaren fast 70% der Einwohner, gefolgt von Türken, Tataren, Roma und Rumänen.

Dr. Josef Sallanz (geb. 1963 in Arad, Banat/Rumänien) forscht seit Jahren zu Grenzregionen im östlichen Europa, vor allem zur Dobrudscha und dem Banat. Seit 2016 ist er DAAD-Lektor in der Republik Moldau. Zuvor war er u.a. wissenschaftlicher Mitarbeiter an Universitäten in Heidelberg, Potsdam, Mainz und Magdeburg. Er ist Chefredakteur der Deutsch-Rumänischen Hefte.

MAI 10. 2021

Podiumsgespräch

Literatur im Scherenschnitt

Veranstaltung entfällt!

Referentin: Pomona Zipser

Moderation: Dr. Heinke Fabritius

Kooperation mit: Kulturreferentin für Siebenbürgen

Pomona Zipser ist Bildhauerin. An diesem Abend wird sie aber über einen anderen Teil ihres Werks berichten: ihre erzählfreudigen Arbeiten auf und mit Papier – Collagen, Scherenschnitte, Pinsel- und Bleistiftzeichnungen. Wichtige Inspiration ist ihr dabei die Literatur, und zwar durchaus gegensätzliche Strömungen, die sie in ihrer Kunst zu balancieren weiß. So wird es u.a. um die rumänische literarische Avantgarde, namentlich: Urmuz, gehen, aber auch um Theodor Fontane und den deutschen Realismus.

Pomona Zipser geb. 1958 in Rumänien. Studium an der Akademie der Bildenden Künste München und Universität der Künste Berlin. Mitglied von sculpture network, bis 2005 Verein der Berliner Künstlerinnen, bis 2006 Deutscher Künstlerbund. Teilnahme an: Große Münchner Kunstausstellung, Ausstellungen der Darmstädter Sezession, Berlinische Galerie, Ausstellungen in Venedig (Biennale 1990), Budapest, Dublin, Aarhus (Sculpture by the Sea), Istanbul, Dakar und Japan. Arbeiten in Sammlungen: Deutschland, Dänemark, Japan, USA, Skulpturen im öffentlichen Raum in Berlin und UK.

Dr. Heinke Fabritius ist seit 2017 Kulturreferentin für die Regionen Siebenbürgen/ Bessarabien/ Bukowina/ Dobrudscha/ Maramuresch/ Moldau und Walachei. Studium der Kunstgeschichte und Philosophie an der TU Berlin; 2006 Promotion zur Zeichnung der Goethezeit; langjährige wissenschaftliche Tätigkeit in Forschung und Lehre, insbesondere auch zu Geschichte und Kultur der Regionen Ost- und Mitteleuropas. Zu ihren Veröffentlichungen gehören: (als Mithg.): Frühling in Prag oder Wege des Kubismus (2005); die italienischen Landschaftszeichnungen Franz Hornys (2012).

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Veranstaltungsarchiv

2021

Programm Januar bis März 2021

Terminabsagen und Onlineveranstaltungen aufgrund der Corona-Pandemie Januar bis März 2021

2020

Programm Januar bis März 2020

Programm April bis Juli 2020

Terminabsagen aufgrund der Corona-Pandemie März bis Juli 2020

Programm September bis Dezember 2020

Terminabsagen aufgrund der Corona-Pandemie September bis Dezember 2020

2019

Programm September bis Dezember 2019

Programm April bis Juli 2019

Programm Januar bis März 2019

2018

Rückblick auf das Veranstaltungsjahr 2018

Haus des Deutschen Ostens
Logo: Haus des Deutschen Ostens
Programm April bis Mai 2021

Das komplette Programmheft April bis Mai 2021 können Sie hier herunterladen.

Eintritt

Soweit nicht anders vermerkt, ist der Eintritt zu den Veranstaltungen frei.

Anmeldung

Bei Veranstaltungen mit Anmeldung bitten wir um rechtzeitige Platzreservierung per E-Mail.

Auch bei Veranstaltungen ohne Anmeldung gilt: Einlass nur bis zur höchstzulässigen Personenzahl.

Hinweis

Mit der Teilnahme an den Veranstaltungen erklären Sie sich damit einverstanden, dass Sie gegebenenfalls auf Aufnahmen zu sehen sind, die das Haus des Deutschen Ostens im Rahmen seiner Presse- und Öffentlichkeitsarbeit verwendet.

Veranstaltungsarchiv

Eine Übersicht über unsere Veranstaltungen der vergangenen Jahre finden Sie in den jeweiligen HDO-Journalen.