Presse

Aktuelle Pressemitteilungen des HDO

4.05.2022: Pressemitteilung zur Ausstellung Baltikum analog

Baltikum analog – unterwegs mit dem Fotografen Karl-Heinz Rothenberger.

Estland, Lettland und Litauen im Fokus einer Ausstellung im Haus des Deutschen Ostens München

München (4.05.2022). 2009 war Litauens Hauptstadt Vilnius die Kulturhauptstadt Europas, 2011 Estlands Hauptstadt Tallinn und 2014 Lettlands Hauptstadt Riga. 2022 folgte ihnen das litauische Kaunas, 2024 dann das estnische Tartu. Hiermit rückte das Baltikum als Geschichts- und Kulturraum auch in Westeuropa in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. Um die Metropolen der Region, ihre freundlichen, weltoffenen Menschen, die eindrucksvollen Landschaften und die reiche Kultur kennenzulernen, stieg der Fotograf, Professor Dr. Karl-Heinz Rothenberger, im Sommer 2019 in ein Campingmobil. In der Ausstellung, die ab 11. Mai 2022 im Haus des Deutschen Ostens München zu sehen ist, wird eine Auswahl von 65 Fotografien präsentiert, die auf seiner Reise entstanden sind.

Karl-Heinz Rothenbergers Portraits, seine Landschafts- und Architekturbilder halten die Eindrücke des Erlebten fest. Es handelt sich um Momentaufnahmen, die die Gunst des Zufalls und des Augenblicks nutzen. Dabei folgt ihre Anordnung in der Ausstellung weder geografischen Gegebenheiten und Landesgrenzen noch dem zeitlichen Ablauf der Reise, sondern ästhetischen Kriterien.

„Subjektiv“ durch das „Objektiv“ gesehen, wollen die Fotografien der „Wahrhaftigkeit“ des Dargestellten auf die Spur kommen. Eine nachträgliche Manipulation des einmal festgehaltenen Augenblicks lehnt Rothenberger ab. In der Regel unterlässt er selbst Ausschnittsvergrößerungen, was am demonstrativen schwarzen Leica-Rahmen sichtbar ist. Seine Sichtweise bleibt dabei stets neugierig und interessiert, aber auch einfühlend und wohlwollend, nie verletzend und indiskret.

Professor Dr. Karl-Heinz Rothenberger wurde 1945 in Landshut geboren und studierte Medizin in München und Zürich. Neben seiner Berufstätigkeit als Urologe widmet er sich seit Jahrzehnten der analogen Schwarz-Weiß-Fotografie. Seine bevorzugten Genres sind Industrie-, Gewerbe- und Landschaftsfotografie. Karl-Heinz Rothenbergers fotografisches Werk ist inzwischen in 117 Einzelausstellungen dokumentiert, deren Geografie von Wien über München und Berlin bis nach Algund (Italien) und Herrmannstadt/Sibiu (Rumänien) reicht.

Zur Ausstellungseröffnung am Dienstag, dem 10. Mai 2022, um 18.00 Uhr, sprechen Professor Dr. Andreas Otto Weber, Direktor des Hauses des Deutschen Ostens, sowie der Fotograf, Professor Dr. Karl-Heinz Rothenberger.

Dauer der Ausstellung: 11. Mai 2022 bis 28. Oktober 2022.

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 10.00 bis 20.00 Uhr (werktags), im August geschlossen.

Ort: Haus des Deutschen Ostens, Am Lilienberg 5, 81669 München.

Weitere Informationen können Sie telefonisch unter 089-449993-0 oder per E-Mail unter poststelle(at)hdo.bayern.de anfordern.

Aufgrund der Verbreitung des Corona-Virus SARS-Cov-2 gelten Sonderbedingungen für den Besuch unseres Hauses. Diese finden Sie hier.

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15.09.2021: Pressemitteilung zum Tag der offenen Tür im HDO

Brücke zwischen den Menschen – Brücke zwischen den
Völkern.
50 Jahre Haus des Deutschen Ostens München.
Tag der offenen Tür


München (15.09.2021). 2020 feierte das Haus des Deutschen Ostens München sein 50-jähriges Bestehen. Die geplante Festveranstaltung musste wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden. Am 26. September 2021 findet ein Tag der offenen Tür statt. Er bietet Gelegenheit, auf die fünfzigjährige Geschichte des HDO zurückzuschauen und seine aktuellen Tätigkeitsbereiche vorzustellen – die Bildungs- und Kulturarbeit ebenso wie die umfangreichen Bibliotheksbestände.

Am 24. September 1970 wurde das Haus des Deutschen Ostens (HDO) feierlich eröffnet. In den letzten fünfzig Jahren entwickelte es sich zum überregionalen Kompetenz- und Vermittlungszentrum für die Kultur und die Geschichte der Deutschen aus dem östlichen Europa. Jährlich bietet das HDO viele Veranstaltungen an – Ausstellungen, Vorträge, Studienreisen und -tagungen, Lesungen und Konzerte; seit neuestem sind digitale Kultur- und Bildungsformate, virtuelle Ausstellungen und Beiträge, dazu gekommen. Dabei hat das HDO auch eine Brückenfunktion für das Verhältnis zwischen dem Freistaat Bayern und seinen östlichen Nachbarländern übernommen. Es ist zu einem Ort geworden, an dem „Deutsche und ihre östlichen Nachbarn gemeinsam über ihre Geschichte nachdenken und Gespräche über die ‚Gräben der Geschichte‘ hinweg führen können“ (Andreas Otto Weber). Das Haus ist Teil eines landes- und europaweiten Netzwerks der Kultur-, Bildungs- und Wissenschaftseinrichtungen, die sich mit dem östlichen Europa, seiner Geschichte und seinen Kulturen auseinandersetzen, und arbeitet mit einer Vielzahl von Kooperationspartnern im In- und Ausland zusammen.

Den Höhepunkt des Tages der offenen Tür bildet der Festakt mit dem Konzert Crossing Life Lines von Mulo Francel and Friends im Adalbert-Stifter-Saal im Sudetendeutschen Haus, mit einem Musikprogramm, das eine Welturaufführung vor Publikum erleben wird.

Vor dem Konzert findet ein vom Direktor des HDO, Professor Dr. Andreas Otto Weber, moderiertes Podiumsgespräch mit Mulo Francel und dem Gitarristen Philipp Schiepek über Identität, Heimat und Musik statt.

Auf die Besucher des Tages der offenen Tür warten weitere Kulturangebote: In den Räumen der HDO-Jubiläumsausstellung „Wer bin Ich? Wer sind Wir? Zu Identitäten der Deutschen aus dem östlichen Europa“ finden Führungen und Talks statt. Jene, die sich für die Volkskunst der Deutschen aus dem östlichen Europa interessieren, sollten sich die Präsentationen der Handwerkerinnen nicht entgehen lassen. Für Lesefreunde veranstaltet der Verein der Förderer des HDO in München e.V. einen Bücherflohmarkt zugunsten des Vereins. Auch die HDO-Bibliothek öffnet ihre Türen. Professor Dr. Andreas Otto Weber, Lilia Antipow (HDO), Dr. Zuzana Jürgens (Adalbert Stifter Verein), Dr. Enikő Dácz (IKGS an der LMU) und PD Dr. Heinz Starkulla (LMU) lesen aus Werken deutschsprachiger Autoren aus dem östlichen Europa. Und die HDO-Gaststätte verwöhnt ihre Gäste mit Köstlichkeiten aus der deutschen Küche des östlichen Europas.

Für den Tag der offenen Tür ist eine Anmeldung unter poststelle(at)hdo.bayern.de erforderlich.

Das Programm des Tages der offenen Tür sowie das Anmeldeformular finden Sie hier.

Weitere Informationen können Sie telefonisch unter 089-449993-0 oder per E-Mail unter
poststelle(at)hdo.bayern.de anfordern.
Zeit: Sonntag, 26. September 2021, 11.00-19.00 Uhr
Veranstaltungsorte: Haus des Deutschen Ostens, Am Lilienberg 5, 81669 München, und
Adalbert-Stifter-Saal im Sudetendeutschen Haus, Hochstr. 8, 81669 München.

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Besuch unseres Hauses. Diese finden Sie hier

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9.10.2020: Pressemitteilung zur Ausstellung Wer bin Ich? Wer sind Wir?

Wer bin Ich? Wer sind Wir? –
Zu Identitäten der Deutschen aus dem östlichen Europa

Das Haus des Deutschen Ostens (München) feiert sein 50-jähriges Jubiläum mit einer Ausstellung

München (9.10.2020). „Wer bin Ich? Wer sind Wir?“ – jeder Mensch, jede Gemeinschaft vergewissert sich der eigenen Identität stets aufs Neue. Ihre Bezugspunkte sind Herkunft, Sprache, Religion, Kultur. Dabei sind individuelle und kollektive Identitäten ambivalent, vielschichtig, und sie wandeln sich mit neuen Erfahrungen. Die Ausstellung „Wer bin Ich? Wer sind Wir?“, die anlässlich des 50-jährigen Bestehens des HDO vom 16. Oktober 2020 bis 9. April 2021 stattfindet, hat die regional vielfältigen Identitäten von Deutschen aus dem östlichen Europa zum Thema.
Der Münchner Stadtrat, Dr. Florian Roth (Siebenbürgen), die Heimatpflegerin der Sudetendeutschen, Dr. Zuzana Finger (Slowakei), die Musikerfamilie Hubert (Russland), die Verwaltungsangestellte Andrea Kielburg (Banat), der Historiker Lukas Moj (Oberschlesien) und der weltberühmte Musiker Mulo Francel (Böhmen) – ihre Interviews stehen im Mittelpunkt der Jubiläumsausstellung des Hauses des Deutschen Ostens. Darin setzen sie sich mit der Bedeutung von Heimat, Sprache, Familie, Musik, Tracht und Erinnerung für ihr Leben und ihr Selbstverständnis auseinander.
Neben diesen Faktoren nimmt die Ausstellung zugleich Religion und Literatur, Brauchtum und Handwerk, Essen, Landschaft und Symbole in den Blick, fragt nach ihrer Bedeutung für die individuellen und kollektiven Identitäten der Deutschen aus dem östlichen Europa. Der Komplexität und dem Facettenreichtum des Themas sucht sie durch exemplarische Annäherungen Rechnung zu tragen. Sie stellt sie vor am Beispiel der international berühmten Richard-Wagner-Festspiele im westpreußischen Zoppot bei Danzig / Gdańsk, 1922-1944; am Beispiel der Dialekte wie dem Zipserdeutsch in der Slowakei; mit Hinweis auf religiöse Traditionen wie die oberschlesische Barbarafeier; und auf Bräuche wie den Urzellauf an Fasching in Siebenbürgen oder auf Bekleidungsformen wie die Wischauer Tracht aus Mähren.
Identitätsdiskurse der NS-Zeit erfahren eine kritische Betrachtung am Beispiel des Portrait- und Landschaftsfotografen Hans Retzlaff (1902–1965). Seine Aufnahmen der Bräuche und Trachten der Deutschen in Siebenbürgen, dem Banat und Schlesien waren dem NS-Ideal von Nation, Rasse und „Großdeutschtum“ verpflichtet und dienten einer entsprechend geprägten „Völkerkunde“ zur visuellen Konstruktion des „arischen Menschen“.
Identitätsprozesse der letzten Jahrzehnte und der aktuellen Gegenwart werden in der Kultur der Heimatfeste, wie dem seit 1951 stattfindenden Heimattag der Siebenbürger Sachsen im mittelfränkischen Dinkelsbühl, oder in den öffentlichen Debatten um neue Kollektivsymbole der Deutschen aus dem östlichen Europa, wie das zentrale Vertriebenendenkmal des Freistaates Bayern am Hallplatz in Nürnberg, veranschaulicht.
Die Ausstellung „Wer bin Ich? Wer sind Wir?“ zeigt: Deutsche Identitäten in Ostmittel- und Südosteuropa waren weder in der Vergangenheit noch sind sie in der Gegenwart als Einheit zu begreifen. Ihr Wesen lag und liegt nach wie vor in ihrer Vielfalt.
Exponate für die Ausstellung stellten – neben zahlreichen privaten Leihgebern – der Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland e.V. (München) sowie die Sudetendeutsche Stiftung (München) zur Verfügung.
Zur Ausstellungseröffnung am Donnerstag, dem 15. Oktober 2020, um 18.00 Uhr, sprechen Professor Dr. Andreas Otto Weber, Direktor des Hauses des Deutschen Ostens, sowie die Ausstellungskuratorinnen Lilia Antipow und Patricia Erkenberg (beide HDO). Veranstaltungsort ist der Adalbert-Stifter-Saal im Sudetendeutschen Haus, Hochstr. 8, 81669 München. Anmeldung ist nötig!
Dauer der Ausstellung: 16. Oktober 2020 bis 9. April 2021.
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 10.00 bis 20.00 Uhr (werktags), in den Weihnachtsferien geschlossen. Wegen der aktuellen Verbreitung des Corona-Virus SARS-Cov-2 gelten Sonderbedingungen für den Ausstellungsbesuch in unserem Hause. Diese finden Sie unter: https://www.hdo.bayern.de/imperia/md/content/hdo/hygieneregeln_ausstellungsbesuch.pdf.
 

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4.08.2020: Pressemitteilung zur Veröffentlichung von "Crossing Life Lines"

„Crossing Life Lines“
Saxophonist und Weltenbummler Mulo Francel bringt ein neues Musik-Album heraus

München (4.08.2020). Bei seinem neuen Musik-Album „Crossing Life Lines“ versammelt Mulo Francel kreative Musiker mit biografischen Wurzeln in Mittel- und Ost-Europa. Mit beflügelndem Jazz und World Music feiern sie 75 Jahre Frieden zwischen den Ländern. Einen historisch beispiellosen Frieden, der alles andere als selbstverständlich ist. Einen Frieden, den es zu erhalten gilt. Das Projekt wird vom Haus des Deutschen Ostens in München gefördert. Das neue Album erscheint in zwei Formaten – als CD und Vinyl – und ist ab dem 28. August 2020 auf dem Markt.

Die Idee zu diesem Album entstand während einer ausgedehnten Konzerttour von Mulo Francels Ensemble „Quadro Nuevo“ durch Tschechien und Polen. In der Begegnung mit zahllosen herzlichen Menschen ließen ihm die durch die Reise geweckten Eindrücke und Emotionen keine Ruhe. Essenzielle Fragen drängten sich auf: Wie gehe ich mit dem Leid um, das die Generation unserer Großväter verursacht hat? Spreche ich es an? Entschuldige ich mich?
„Das Ende des Zweiten Weltkrieges ist über 75 Jahre her. Vorbei die Besatzung, das Internieren, das massenhafte Vergewaltigen und Töten, die Vertreibung aus der Heimat. Vorbei. Zumindest in Mitteleuropa und den angrenzenden Ländern im östlichen Europa. Ich suchte Kollegen, die mein Anliegen verstehen. Die aufgrund ihrer Biografie einen Sinn für das Überwinden von Grenzen und das Bauen von versöhnenden Brücken zwischen den Völkern haben.“ (Mulo Francel)
Wie die in Nürnberg lebende polnische Vibraphonistin Izabella Effenberg oder der Wiener Gitarrist Diknu Schneeberger, der jenische und Sinti-Wurzeln hat. Menschen, deren familiengeschichtliche DNA mehrschichtig ist. Stellvertreter für viele, die durch das Raster national geprägter Denkmuster fallen.
In einem friedlichen Projekt vereinen sich hier „slawische“ und „germanische“, tschechisch-böhmische und sudetendeutsche, schlesische und ungarisch-österreichische, polnische und kaukasische, jüdische und christliche Elemente. Ungeachtet ihrer Herkunft spielen sich die Künstler die klanglichen Bälle auf dem für den zeitgenössischen Jazz typischen Spielfeld der Ideen gegenseitig zu. Hier kreuzen sich ihre Lebenslinien. Indem sie sich in ihrer Musizierkunst, in ihren Liedern treffen. Lieder, die von den Biografien und Wurzeln der Beteiligten inspiriert sind. So etwa eine groovige Neufassung von Smetanas „Moldau“ oder der Song „Frieda“, den der junge Gitarrist Philipp Schiepek in Erinnerung an seine Urgroßmutter komponierte.

„Mir war es wichtig, dass jeder dieser fantastischen Musiker seine schöpferische Kraft auf dem Album frei entfalten kann.“

„Unsere Musik ist eine Botschaft: Lasst uns die Erkenntnis um den unschätzbaren Wert des Friedens wie eine leuchtende Fackel weitertragen, indem wir uns freundlich mit Respekt und Wertschätzung begegnen.“ (Mulo Francel)

Im Laufe der Aufnahmen entstand ein sehenswerter Film: Making of Crossing Life Lines - Mulo Francel

Die Musik des hörenswerten Albums finden Sie hier: Crossing Life Lines – Mulo Francel

Weitere Informationen zum Album auf der Seite des Künstlers unter: www.mulofrancel.de

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29.06.2020: Pressemitteilung zur Buchpräsentation des ersten deutsch-russischen Geschichtsbuches

Gemeinsame Vergangenheit, gemeinsame Erinnerung?

Im Haus des Deutschen Ostens (München) wird das erste gemeinsame deutsch-russische Geschichtsbuch vorgestellt

München (29.06.2020). „Deutschland – Russland. Stationen gemeinsamer Geschichte. Orte der Erinnerung“, so lautet der Titel des ersten gemeinsamen deutsch-russischen Geschichtsbuches, bei dessen Entstehen 2014-2020 ein Team von deutschen und russischen Historikern zusammengearbeitet hat. Vor wenigen Tagen ist im De Gruyter/Oldenbourg Verlag Band II (Das 19. Jahrhundert) erschienen. Somit ist das Gesamtwerk nunmehr abgeschlossen, nachdem Band I (zum 18. Jahrhundert) bereits 2018, Band III (zum 20. Jahrhundert) 2014 erschienen sind. Die Bände sind entstanden im Auftrag der gemeinsamen Kommission zur Erforschung der jüngeren Geschichte der deutsch-russischen Beziehungen, in der auch ihr Konzept beraten und beschlossen worden war. Am 9. Juli 2020, um 19 Uhr wird das Geschichtsbuch im Haus des Deutschen Ostens, München, präsentiert.
Ein Briefwechsel zwischen Bundeskanzler Helmut Kohl und dem russischen Präsidenten Boris Jelzin rief 1997/98 die gemeinsame deutsch-russische Historikerkommission ins Leben. Mit auf beiden Seiten je 12 Mitgliedern (Historikern und Archivaren) sollte sie zur bilateralen Erforschung der jüngeren deutschen und russischen Geschichte beitragen: durch eine Erleichterung des Zugangs zu Archiven, die Beratung und Unterstützung interessierter Wissenschaftler, die gemeinsame Erörterung wichtiger historischer Themen und die Veröffentlichung von wissenschaftlichen Untersuchungen und Materialien.
Das dreibändige Geschichtsbuch umfasst (in der deutschen Ausgabe) 1.160 Seiten, mit etwa 85 Essays zu Schlüsselereignissen, -personen und -problemen der deutschen, russischen und gemeinsamen Geschichte, ihrer politischen und geistesgeschichtlichen, sozialen und kulturellen Entwicklung seit dem 18. Jahrhundert. Es enthält außerdem Quellentexte, Zeittafeln sowie Informationen zu handelnden Personen und über 300 Abbildungen.
Anhand des eben erschienenen Bandes II zur Geschichte des 19. Jahrhunderts wird dieses Konzept im Haus des Deutschen Ostens vorgestellt.
Denn das Geschichtsbuch erzählt auch von den 1,8 Millionen Deutschen in Russland, die bei der ersten gesamtrussischen Volkszählung 1897 Deutsch als ihre Muttersprache angaben. Die Mehrheit unter ihnen kamen seit der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts zu Hunderttausenden als „Kolonisten“ (Bauern) ins Land und lebten vor allem im russischen Teilungsgebiet Polens, im Wolgagebiet, in der Schwarzmeerregion, in Wolhynien, in den Ostseeprovinzen und im Kaukasus. Andere waren als Unternehmer (etwa in der Herstellung von Landwirtschaftsmaschinen oder als Süßwarenfabrikanten) tätig, wieder andere erreichten hohe und höchste Posten im Staats- und Militärdienst. Zum geschichtlichen Gesamtkomplex gehören auch die engen deutsch-russischen dynastischen Beziehungen, denn Mitglieder der Romanow-Dynastie wählten als Ehegattinnen im 18. und 19. Jahrhundert bevorzugt Prinzessinnen aus Baden, Württemberg, Oldenburg, Sachsen-Weimar und Mecklenburg-Schwerin. Einen weiteren Bestandteil des Phänomens „Deutsche in Russland“ bilden die engen Wissenschaftsbeziehungen, greifbar in der Bedeutung des Humboldt’schen Bildungskonzeptes für die Universitätsreformen in Russland; oder auch in der Bedeutung von Werner Siemens, Ludwig Knoop, Heinrich Schliemann, Alexander Mendelsohn für die Entwicklung von Telegraphie, Elektrifizierung, Handel, Banken und Kreditwesen im Zarenreich.
Wenn es politische Absicht bei der Schaffung der deutsch-russischen Historikerkommission Ende der 1990er Jahre gewesen war, durch Forschung und Diskussion die Erinnerung in Deutschland und Russland an eine gemeinsame Vergangenheit einander anzunähern, so folgte das Projekt eines gemeinsamen Geschichtsbuches eben dieser Intention.
Professor Dr. Dr. h.c. (mult.) Horst Möller war von 1992 bis 2011 Direktor des Instituts für Zeitgeschichte (IfZ) München-Berlin. Von 1997 bis 2014 war er deutscher Co-Vorsitzender der gemeinsamen Kommission für die Erforschung der jüngeren Geschichte der deutsch-russischen Beziehungen.
Professor Dr. Helmut Altrichter war von 1990 bis 2012 Inhaber des Lehrstuhls für Osteuropäische Geschichte an der Universität Erlangen-Nürnberg, seit 1997 war er Mitglied der Kommission und Mitherausgeber der Bände II und III.
Eberhard Kuhrt war Referatsleiter für Deutschlandforschung in den Bundesministerien für innerdeutsche Beziehungen und des Innern (Berlin). Zuständig für die Kommission im Bundesministerium des Innern betreute er (als Redakteur und Mitautor) auch das Projekt des deutsch-russischen Geschichtsbuches.

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Archiv

26.06.2020: Städte… Unter den Füßen... Über dem Kopf…
Waldemar Kern, ein deutscher Künstler aus Russland, stellt im Haus des Deutschen Ostens (München) aus

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13.05.2020: Das deutsche Wolgagebiet. Eine unvollendete Fotogeschichte. Das Haus des Deutschen Ostens (München) präsentiert eine Ausstellung des Internationalen Verbands der deutschen Kultur (IVDK, Moskau)

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10.01.2020: (Nicht) gekommen, um zu bleiben. Braunau – Forchheim – Broumov. Vertreibung – Patenschaft – Partnerschaft. Eine Ausstellung des Heimatkreises Braunau/Sudetenland e.V. (Forchheim/Oberfranken) wird im Haus des Deutschen Ostens, München, gezeigt.

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9.12.2019: Lesung „Auf leisen Sohlen. Annäherungen an Katzendorf“ (2019) mit Dagmar Dusil

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02.09.2019: Egon Hartmann (1919–2009) – Stadtplaner in Ost und West. Das Haus des Deutschen Ostens, München präsentiert eine Ausstellung des Leibniz-Instituts für Raumbezogene Sozialforschung (IRS).

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09.07.2019: Charlotte Knobloch privat. Zeitzeugengespräch. Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München besucht das Haus des Deutschen Ostens

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14.06.2019: „Wolfskinder“. Die Ausstellung des Litauischen Zentrums für die Erforschung von Genozid und Widerstand macht Station im Haus des Deutschen Ostens, München

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14.05.2019: Jenseits von Versailles. Eine Programmreihe des HDO München und des IKGS an der LMU erkundet die politische Landkarte Oteuropas in der Zwischenkriegszeit

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20.03.2019: USURA oder der einbetonierte Mensch. Eine Ausstellung im Haus des Deutschen Ostens würdigt den Neuperlacher Maler Wolfgang Niesner (1925-1994)

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12.02.2019: Glaube in Stein. Die Ausstellung "Kirchenburgenlandschaft Siebenbürgen - ein europäisches Kulturerbe" im Haus des Deutschen Ostens

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12.10.2018: Schaufenster Enkelgeneration. Ein Kurzfilmabend über Sprache und Identität bei jungen Deutschen in Rumänien.

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02.10.2018: Dies Academicus: Nicolaus Copernicus. Leben, Werk, Wirkung

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Professor Dr. Andreas Otto Weber
Direktor
Leiter Sachgebiet I Kultur- und Bildungsarbeit

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Thomas Vollkommer
Stellvertretender Direktor
Leiter Sachgebiet II Kulturförderung, Zentrale Verwaltung und Organisation des HDO als Begegnungszentrum

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Haus des Deutschen Ostens - Logo, Hausansicht und Styleguide

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Das HDO in den Medien

 

Sudetendeutsche Zeitung, 15. Juli 2022
Susanne Habel, Standing Ovations im Saal

 

Sudetendeutsche Zeitung, 15. Juli 2022
Susanne Habel, Siedlung und Gedenkstätte

 

Sudetendeutsche Zeitung, 01. Juli 2022
Diffamierung der Moderne

 

Sudetendeutsche Zeitung, 01. Juli 2022
Mehr als 100 000 Deportierte

 

Neue Kronstädter Zeitung, 30. Juni 2022
Dr. Gerhild Rudolf, Kronstadt und Hermannstadt

 

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Archiv

2022

 

Neue Kronstädter Zeitung, 30. Juni 2022
Josef Balazs, Fremd : Vertraut : Virtuell

Neue Kronstädter Zeitung, 30. Juni 2022
Lilia Antipow, "Durch mich hindurch geht das Geschehn..."

Banater Schwaben, 20. Juni 2022
Halrun Reinholz, Eine Fundgrube für Bücher zu Ost- und Südosteuropa

Garbsen City News, 13. Juni 2022
Wanderausstellung „Kann Spuren von Heimat enthalten“ bei Möbel Hesse eröffnet

Leine Zeitung, 30 Mai 2022
Kulinarische Heimatliebe bei Hesse

Garbsen City News, 25. Mai 2022
Bund der Vertriebenen zeigt Sonderausstellung „Kann Spuren von Heimat enthalten“ – Schau im Naturpavillon von Möbel Hesse

Allgemeine Deutsche Zeitung, 13. Mai 2022
Hermannstadt und Kronstadt unmittelbar ohne Blitz aufgenommen

Hermannstädter Zeitung, 13. Mai 2022
Beatrice Ungar, Zwischen fremd und vertraut

Sudetendeutsche Zeitung, 13. Mai 2022
Susanne Habel, Festredner mit Wurzeln im Banat

München online, 10. Mai 2022
Baltikum analog – unterwegs mit dem Fotografen Karl-Heinz Rothenberger

Sudetendeutsche Zeitung, 6. Mai 2022
Lilia Antipow, Meisterwerk der europäischen Prosa

Allgemeine Deutsche Zeitung, 03. Mai 2022
Klaus Philippi, Schwarzweiß freundliche Blicke auf Hermannstadt und Kronstadt

hessen.de, 26. April 2022
Ausstellungseröffnung des Bundes der Vertriebenen

München online, 25. April 2022
Die Kinder von Föhrenwald und Waldram

Siebenbürgische Zeitung, 19. April 2022
Eindrucksvoller Schlusspunkt: "Fremd : Vertraut. Hermannstadt : Kronstadt – Zwei Städte in Siebenbürgen"

Wiesbadenaktuell, 13. April 2022
Mitgenommen - Heimat in Dingen

Siebenbürgische Zeitung, 03. April 2022
Lilia Antipow und Josef Balazs, Meisterwerk der europäischen Prosa: Ioana Pârvulescu stellt ihren Roman „Wo die Hunde in drei Sprachen bellen“ vor

Neue Kronstädter Zeitung, 31. März 2022
Harald Roth, Hermannstadt und Kronstadt - Zwischen Antagonie und schwesterlichem Einvernehmen

Süddeutsche Zeitung, 21. März 2022
Jutta  Czeguhn, Geheimtinte aus Zitronensaft

Siebenbürgische Zeitung, 21. März 2022
Ausstellung mit Programm im Haus des Deutschen Ostens

Siebenbürgische Zeitung, 22. Februar 2022
Fotoausstellung Hermannstadt und Kronstadt im HDO/Interview mit Josef Balazs

Süddeutsche Zeitung, 20. Februar 2022
Jutta Czeguhn, Zeichnen für die Zeitzeugen

Sudetendeutsche Zeitung, 28. Januar 2022
Zwei europäische Städte // Die Entdeckung Siebenbürgens

Hermannstädter Zeitung, 21. Januar 2022
Zwei Städte - zwei Welten

München online, 17. Januar 2022
Fremd : Vertraut. Hermannstadt : Kronstadt

Süddeutsche Zeitung, 17. Januar 2022
Konstantin Kaip, Volles Programm mit zwei Jubiläen

Siebenbürgische Zeitung. 11. Januar 2022
Haus des Deutschen Ostens in München präsentiert in Fotoausstellung Hermannstadt und Kronstadt

 

2021

 

Siebenbürger Zeitung, 6. Dezember 2021
Konrad Klein, Samuel von Brukenthal: Vom Logenbruder zum Gubernator Siebenbürgens

Sudetendeutsche Zeitung, 12. November 2021
Dunkle Jahre

Münchner Merkur, 18. Oktober 2021
Marie-Theres Wandinger, München steht Schlange: Nach Lockdown nehmen Besucher für Nacht der Museen langes Warten gerne in Kauf

Süddeutsche Zeitung, 17. Oktober 2021
Heiner Effern, Trubel und volle Häuser

Sudetendeutsche Zeitung, 15. Oktober 2021
Susanne Habel, Brücke zwischen Völkern

Siebenbürger Zeitung, 12. Oktober 2021
Lilia Antipow, Haus des Deutschen Ostens München feiert 50-jähriges Bestehen mit Tag der offenen Tür

München online, 7. Oktober 2021
Frauen schreiben Geschichte(n): Hehn, Eismann, Schmitzer

Münchner Wochenanzeiger, 23. September 2021
50 Jahre Haus des Deutschen Ostens: Tag der offenen Tür

nordbayern.de, 11. September 2021
Miriam Zöllich, Speis und Trank aus Ostpreußen im Ellinger Schloss

Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen, 5. August 2021
Dialogtagung 2021 verbindet Landsmannschaften und Kultureinrichtungen mit Bund, Ländern und Wissenschaft

Siebenbürgische Zeitung, 3. August 2021
Friedensbewegung der Siebenbürger Sächsinnen: "Nobis Maxima Victoria – Unser der größte Sieg"

Siebenbürgische Zeitung, 21. Juli 2021
Josef Balazs, Musikalisches Geschenk für Hans Bergel: Clemente-Streichquintett bringt "Siebenbürgen"-CD heraus

Sudetendeutsche Zeitung, 25. Juni 2021
Heiratspolitik

Siebenbürgische Zeitung, 8. Mai 2021
Josef Balazs, Ausstellungsräume des Hauses des Deutschen Ostens München ab sofort virtuell zu erleben

krautjunker.com, 26. April 2021
Buchvorstellung von Christoph Stumpf

Sudetendeutsche Zeitung, 23. April 2021
Knödel mit Musik // Wandelbare Identität

Siebenbürger Zeitung, 21. März 2021
Josef Balazs, Sensible PowerFrau in FortSetzung: Pomona Zipser stellt in Freising aus

Süddeutsche Zeitung, 3. März 2021
Susanne Hauck, Verstörender Abschiedsgruß

Sudetendeutsche Zeitung, 26. Februar 2021
Drei Generationen // "Das neue Wir" // Fischessen am Aschermittwoch und danach

Allgemeine Deutsche Zeitung, 12. Februar 2021
Bernd Lorenz, Dem 95-jährigen Hans Bergel zu Ehren

Karpatenrundschau, 11. Februar 2021
Bernd Lorenz, Dem 95jährigen Hans Bergel zu Ehren

Sudetendeutsche Zeitung, 29. Januar 2021
Drama und Trauma

Siebenbürger Zeitung, 19. Januar 2021
Karin Servatius-Speck, Festveranstaltung zu Hans Bergels 95. Geburtstag: "Mit der Prägnanz kleistischer Sprachkunst"

 

2020

 

Sudetendeutsche Zeitung, 20. November 2020
Lebenslinien treffen sich

Sudetendeutsche Zeitung, 23. Oktober 2020
Spurensuche nach Identitäten

München Online, 15. Oktober 2020
Das Haus des Deutschen Ostens in München feiert sein 50-jähriges Jubiläum mit einer Ausstellung

Siebenbürgische Zeitung, 09. Oktober 2020
Ausstellung im Haus des Deutschen Ostens in München fragt nach Identitäten von Deutschen im östlichen Europa

Siebenbürgische Zeitung, 30. September 2020
Vortragsreihe „Deutschsprachige Künstlerinnen im und aus dem östlichen Europa“

Moskauer Deutsche Zeitung, 03. August 2020
Patrick Volknant, „Zum Glück sind wir keine Diplomaten“

Moskauer Deutsche Zeitung, 03. August 2020
Ljubawa Winokurowa, «К счастью, мы не дипломаты»

Sudetendeutsche Zeitung, 31. Juli 2020
Lebendiges Erbe des Imperiums

Sudetendeutsche Zeitung, 24. Juli 2020
Podiumsgespräch durch Glas

Mind Netz auf Facebook, 23. Juli 2020
Kann Spuren von Heimat enthalten

Sudetendeutsche Zeitung, 17. Juli 2020
Traumjob in München

Mind Netz auf Facebook, 16. Juli 2020
Buchvorstellung: Mitgenommen. Heimat in Dingen

Sudetendeutsche Zeitung, 03. Juli 2020
Unten und Oben

Rusdeutsch, 3. Juli 2020
Im Haus des Deutschen Ostens wird das erste gemeinsame deutsch-russische Geschichtsbuch vorgestellt

München online, 27. Juni 2020
Waldemar Kern, ein deutscher Künstler aus Russland, stellt im Haus des Deutschen Ostens aus

Sudetendeutsche Zeitung, 22. Mai 2020
„Das deutsche Wolgagebiet“

RusDeutsch auf YouTube, 21. Mai 2020
Die Ausstellung „Das deutsche Wolgagebiet...“ in München

München online, 15. Mai 2020
Das deutsche Wolgagebiet. Eine unvollendete Fotogeschichte

rusdeutsch.eu, 13. Mai 2020
In München wurde die Ausstellung „Das deutsche Wolgagebiet“ eröffnet

Sudetendeutsche Zeitung, 08. Mai 2020
Zeitreisen

Süddeutsche Zeitung, 15. April 2020
Oliver Hochkeppel, Reise in die Parallelwelt

Sudetendeutsche Zeitung, 27. März 2020
Juden in Schlesien

Sudetendeutsche Zeitung, 06. März 2020
Berliner Luft in München

Banater Post, 26. Februar 2020
Raluca Nelepcu, Liebe durch Hass, Freiheit durch Gewalt ersetzt

General Anzeiger, 18. Februar 2020
Haus Schlesien widmet sich traditionellen Gerichten

Sudetendeutsche Zeitung, 07. Februar 2020
Aus Elsaß-Lothringen vertrieben

Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien, 1. Februar 2020
Raluca Nelepcu, Der 75 Jahre seit dem Beginn der Russlanddeportation gedacht. Gedenkfeier des DFDR in der „ökumenischen Hauptstadt Rumäniens“

Sudetendeutsche Zeitung, 31. Januar 2020
Staatshymne und Parlament

Hermannstädter Zeitung, 31. Januar 2020
Beatrice Ungar, Wenn Hass die Liebe ersetzt

Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien, 29. Januar 2020
„Der Wille zu überleben, der Glaube an Gott, die zuhause gebliebene Familie gaben den Russlanddeportierten Halt“. ADZ-Gespräch mit Erwin Josef Țigla, dem Vorsitzenden des Demokratischen Forums der Banater Berglanddeutschen (DFBB)

Sudetendeutsche Zeitung, 24. Januar 2020
Gelungene Ankunft

Radio Romania Resita, 24. Januar 2020
Deportarea în cuvinte şi imagini: Un simpozion internaţional reuneşte la Reşiţa deportaţii din întreaga ţară

Stirile transilvanei, 18. Januar 2020
75 de ani de la deportarea etnicilor germani în URSS; Manifestări comemorative la Reșița

Sudetendeutsche Zeitung, 17. Januar 2020
Der Zeitenwender in München

Siebenbürgische Zeitung, 16. Januar 2020
Deportationsgedenken in Reschitza

Radio Prag International, 16. Januar 2020
Markéta Kachlíková, Im Blickpunkt: Václav Havel in München 1990

Radio Arabella, 15. Januar 2020
(Nicht) gekommen, um zu bleiben. Braunau – Forchheim – Broumov. Vertreibung – Patenschaft – Partnerschaft. Ausstellung

infranken.de, 13. Januar 2020
Vertreibung und Integration

Localbook.de, 13. Januar 2020
Ausstellung "(Nicht) gekommen, um zu bleiben. Braunau – Forchheim – Broumov."

Der Neue Wiesentbote, 11. Januar 2020
Heimatkreis Braunau/Sudetenland aus Forchheim stellt in München aus

Sudetendeutsche Zeitung, 10. Januar 2020
Roma und Wahrsager

 

2019

 

Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien, 25. Dezember 2019
Gedenken an die 75 Jahre seit Beginn der Deportation von Rumäniendeutschen

Hermannstädter Zeitung, 20. Dezember 2019
Gedenkveranstaltung

Wochenanzeiger, 14. Dezember 2019
Annäherungen an Katzendorf: Lesung mit Dagmar Dusil

Siebenbürgische Zeitung, 27. November 2019
Doris Roth, Von Siegern und Verlierern

Bauwelt, 12. November 2019
Tanja Scheffler, Im Osten und Westen

oberland.de, 24. Juli 2019
Peter Herrmann, Fluchtgepäck mit Aussagekraft

Süddeutsche Zeitung, 22. Juli 2019
Barbara Szymanski, Die Schlüssel zur Heimat

Siebenbürgische Zeitung, 18. Juli 2019
Lilia Antipow im Gespräch: Die Historikerin leitet im HDO München Medienarbeit und Bibliothek

Münchner Wochenanzeiger, 12. Juli 2019
Die Geschichte der Wolfskinder. Haus des deutschen Ostens zeigt deutsch-litauische Ausstellung

Siebenbürgische Zeitung, 30. Juni 2019
Nina May, „Kann Spuren von Heimat enthalten“ in Hermannstadt

Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien, 29. Juni 2019
Klaus Philippi, Essen und Trinken am Küchentisch der Erinnerung. Teutsch-Haus Hermannstadt ist Gastgeber einer dokumentarischen Wanderausstellung in deutscher und rumänischer Sprache

Hermannstädter Zeitung, 28. Juni 2019
Andre Winter, Kann Spuren von Heimat enthalten. Wanderausstellung zur Ess- und Trinkkultur im Teusch-Haus

Siebenbürgische Zeitung, 20. Juni 2019
Ausstellung im Teutsch-Haus

Das Gelbe Blatt, 09. Juni 2019
Exponate mit Tiefgang

Münchner Merkur, 5. Juni 2019
Franziska Konrad, Die Heimat in Dingen. Das zeigt die kommende Sonderausstellung im Waldramer Badehaus

Süddeutsche Zeitung, 3. Juni 2019
Felicitas Amler, Aus dem Fluchtgepäck

Sudetendeutsche Zeitung, 31. Mai 2019
Susanne Habel, Diktatfrieden brachte vor allem Unzufriedenheit.

BdV Radio-Blickpunkt, 29. Mai 2019
Über die Veranstaltungsreihe „Versailles, Trianon, Brest-Litowsk“

Siebenbürgische Zeitung, 21. Mai 2019
Der Erste Weltkrieg und seine Folgen

Mittelbayerische, 26. April 2019
Theresia Luft, Schmerzvolle Erinnerungen. In der Globus-Passage in Neutraubling gibt es Ausstellungen. Sie befassen sich mit der Geschichte der Sudetendeutschen.

Sudetendeutsche Zeitung, 12. April 2019
Susanne Habel, Neuperlach und Paris.

BdV- Blickpunkt, April 2019
Würdiges Gedenken an Vertreibung der Ungarndeutschen
Vorbildliche Unterstützung für deutsche Minderheit

Haidhausener Anzeiger, 27. März 2019
Inspiriert von Neuperlach. Ausstellung im Haus des Deutschen Ostens würdigt Wolfgang Niesner.

Kurier. Ohne Wenn und Abo, 17. März 2019
Vom Geflüchteten zum Brückenbauer. Ausstellung „Mitgenommen – Heimat in Dingen."

My Bavaria. Das Bayern-Magazin, 12. März 2019
Ausstellung „Mitgenommen – Heimat in Dingen“ Memmingen.

MM Stadt Memmingen, 12. März 2019
Vom Geflüchteten zum Brückenbauer. Soziale Stadt Ost: Ausstellung „Mitgenommen – Heimat in Dingen“ des Hauses des Deutschen Ostens eröffnet – Erinnerungen an Flucht, Vertreibung und Deportation

Die Lokale. Informationsmagazin für Memmingen und Umgebung, 12. März 2019
Vom Geflüchteten zum Brückenbauer, Ausstellung „Mitgenommen – Heimat in Dingen“ des Hauses des Deutschen Ostens eröffnet

Memminger Monat, 03/2019
Mitgenommen – Heimat in Dingen. Ausstellung mit Begleitprogramm

Sudetendeutsche Zeitung, 22. Februar 2019
Susanne Habel, Elysium im Hirschberger Tal.

Haidhausener Anzeiger, 19. Februar 2019
Glaube in Stein gemeißelt. Ausstellung zeigt Kirchenburgen aus Siebenbürgen

Siebenbürgische Zeitung, 18. Februar 2019
Glaube in Stein: Ausstellung „Kirchenburgenlandschaft Siebenbürgen – ein europäisches Kulturerbe“ in München

Sudetendeutsche Zeitung, 15. Februar 2019
Susanne Habel, Heimatlose Heerscharen.

Sudetendeutsche Zeitung, 1. Februar 2019
Susanne Habel, Renaissance deutscher Kultur.

 

2018

 

Sudetendeutsche Zeitung, 7. Dezember 2018
Lilia Antipow, Zwischen Trauer und Triumph.

Sudetendeutsche Zeitung, 23. November 2018
Susanne Habel, Heydrich und Huber.

Siebenbürgische Zeitung, 18. November 2018
Anton, Sterbling, Hellmut Seiler – „zweiheimischer Grenzgänger“, hintersinniger „Sprachspieler“

Sudetendeutsche Zeitung, 26. Oktober 2018
Lilia Antipow, Spannende Krimi-Lesung in der Au.

Bayerischer Rundfunk, 14. September 2018
Mythos Osten - Ex oriente Lux

Erlanger Nachrichten, 9. Juli 2018
Heinz Reiss, Heimat — ein Begriff mit neuer Leuchtkraft. Diskussionveranstaltung der Union der Vertriebenen in der Baiersdorfer Jahnhalle

Frankenpost, 15. Juni 2018
Essen gibt der Seele ein Zuhause

BR, 14. Juni 2018
Kristina Kreutzer, Einblick in Familienrezepte. Ausstellung „Kann Spuren von Heimat enthalten“ in Marktredwitz

Onetz, 13. Juni 2018
Spuren von Heimat

Blickpunkt, 16. Mai 2018
All das war und ist Heimat

Oberpfälzer Wochenzeitung, 18. April 2018
Identitätsstiftung zwischen Knödel und Klopsen. „Kann Spuren von Heimat enthalten“: Sonderausstellung im Egerland-Museum

Frankenpost, 16. April 2018
Neue Schau zum Thema Heimat

Siebenbürgische Zeitung, 29. Januar 2018
Doris Roth, Kochbuch „Kann Spuren von Heimat enthalten“ erschienen

Augsburger Allgemeine, 12. Januar 2018
Lea Thies und Nicole Prestle, So schmeckt Heimat - sechs Kochbücher laden zum Kochen ein

 

2017

 

BdV-Radio, 7. Dezember 2017
Im Gespräch mit Prof. Dr. Andreas Otto Weber, Direktor des Hauses des Deutschen Ostens in München

Siebenbürgische Zeitung, 8. Oktober 2017
Siebenbürgisch träumen – Lesung mit Iris Wolff

Münchner Merkur, 12. September 2017
Doris Schmid, „Kann Spuren von Heimat enthalten“. Sonderausstellung im Geretsrieder Stadtmuseum noch bis Ende September

Hilpotsteiner Kurier, 19. Juli 2017
Geschichte der Vertreibung wachhalten. Schulprojekt in Zusammenarbeit mit dem „Haus des deutschen Ostens“ im Landkreis Roth vorgestellt

Münchner Merkur, 10. Juli 2017
Doris Schmid, Vom Budweiser Pils bis zur Pommerngans. „Kann Spuren von Heimat enthalten“: Sonderausstellung in Geretsried

Süddeutsche Zeitung, 5. Juli 2017
Sonderausstellung „Kann Spuren von Heimat enthalten“
 

 

2016

 

Banater Schwaben, 14. Dezember 2016
Walter Tonţa, „Kann Spuren von Heimat enthalten“

Siebenbürgische Zeitung, 1. September 2016
Doris Hutter, „Fest unter der Eiche“ im Haus der Heimat Nürnberg

katholisch1tv auf YouTube, 01. Februar 2016
"Mitgenommen - Heimat in Dingen" - über Flucht und Vertreibung

 

2015

 

Kreisbote, 28. November 2015
Ingrid Zasche, „Mitgenommen – Heimat in Dingen“

BR 24, 10. November 2015
Anton Rauch, Das Flüchtlingsgepäck der Heimatvertriebenen

Siebenbürgische Zeitung, 18. September 2015
Hans Bergel zu seinem Neunzigsten: Selbstironie, Gradlinigkeit, Souveränität

Banater Schwaben, 12. August 2015
Walter Tonţa, „Mitgenommen – Heimat in Dingen“

Süddeutsche Zeitung, 18. Juni 2015
Hans Kratzer, Mit dem Nudelbrett ins neue Leben

Abendzeitung, 10. Juni 2015
Lisa Marie Albrecht, Heimat-Stücke im Haus des Deutschen Ostens

Banater Schwaben, 26. Februar 2015
Stefanie Dolvig, Die Ansiedlung im kollektiven Gedächtnis

 

2014

 

Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien, 12. November 2014
Die Gesamtschau auf Europa als Raum einer reichen kulturellen Entfaltung und Verschiedenheit stärker beleuchten. Ein Gespräch mit Dr. Andreas Otto Weber, Direktor des Hauses des Deutschen Ostens in München

WAZ, 7. November 2014
Ausstellung beginnt im Museum mit einem Markt

Siebenbürgische Zeitung, 29. Juli 2014

Doris Hutter, Mit Karl dem Großen nach Nürnberg: Empfang für Andreas Otto Weber

 

2013

 

Banater Schwaben, 9. Juni 2013
Neuer Direktor im Haus des Deutschen Ostens München

Siebenbürgische Zeitung, 1. Juni 2013
Neuer Direktor im Münchner HDO

Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien, 15. Februar 2013
Claus Stephani, Vom ständigen Kontinuum der Dinge. Zur Ausstellung Sieglinde Bottesch in München

Donaukurier, 13. Februar 2013
Annette Krauß, Kostbare Vergänglichkeit. Die Ingolstädter Künstlerin Sieglinde Bottesch stellt Objekte und Zeichnungen in München aus
 

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Lilia Antipow
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Aufnahme- und Drehanfragen

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