Ausstellungen

Aktuelle Ausstellungen im HDO

Bitte beachten Sie die aktuellen Zutrittsregeln zum HDO. Diese finden Sie hier.

Flüchtlinge und Vertriebene im Münchner Norden

Plakat A1 Ausstellung Flüchtlinge Münchner Norden

Ausstellung der Sudetendetuschen Landsmannschaft e. V.

Die Ausstellung „Flüchtlinge und Vertriebene im Münchner Norden“ gibt am Beispiel der bayerischen Landeshauptstadt einen Einblick in die Auswirkungen der erzwungenen Massenwanderung nach dem Ende des II. Weltkrieges. Sie zeigt, mit welch unerhörter Energie sich die Entwurzelten in ihrem Zufluchtsort ein neues Zuhause schufen. Nach einer Darstellung der allgemeinen Situation der Flüchtlinge und Vertriebenen im Münchner Norden – in Freimann, Kieferngarten, Karlsfeld und Oberschleißheim/Hochbrück – liegt der Fokus der Präsentation auf den Leistungen der Neubürger beim Wiederaufbau, auf ihrer Rolle als Gründer und Gestalter neuer Ortsteile, auf Fragen ihrer politischen, beruflichen, sozialen und kulturellen Integration. Sie bietet einen Gesamtüberblick über das Thema und thematisiert zugleich Einzel- und Familienschicksale.

Die Ausstellung entstand in Kooperation mit Gemeindearchiven, Vertriebenen- und Aussiedlerverbänden und mit Privatpersonen, die auch das Dokumenten- und Fotomaterial zur Verfügung stellten. Die Beispiele aus dem Münchner Norden können durchaus für Deutschland als Ganzes stehen. In Anbetracht des Ukraine-Krieges soll diese Präsentation Mahnung und Hoffnung zugleich sein: Nie wieder Krieg mit seinen unmenschlichen und apokalyptischen Folgen.

Ausstellungsdauer: 09. November 2022 bis 27. Januar 2023

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag (werktags) 10 Uhr bis 20 Uhr; Weihnachtsferien geschlossen

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Aktuelle Ausstellungen außerhalb des HDO

 

Kann Spuren von Heimat enthalten

Kann Spuren Süßer Teller

Eine Ausstellung über Essen und Trinken, Identität und Integration der Deutschen des östlichen Europa

Wanderausstellung des Hauses des Deutschen Ostens, München

Hungerjahre und Überfluss, Familienrezepte, die Wiedergründung von Firmen und die Herstellung altbekannter Produkte, Identitätserhalt und Integration – all das bestimmte das Leben und den Alltag  vieler Deutscher aus dem östlichen Europa, ob sie nach 1945 als Flüchtlinge und Vertriebene oder im Lauf der folgenden Jahrzehnte als Aussiedler und Spätaussiedler nach Deutschland kamen. Die  Ausstellung „Kann Spuren von Heimat enthalten“ zeigt neben diesen Themen auch die landwirtschaftliche Vielfalt der Herkunftsregionen der Deutschen aus dem östlichen Europa und stellt typische  Gerichte vor, seien es aufwendige Resteessen, Knödel und Nocken, Klopse oder die süßen Bienenkörbe und Damenkaprizen.

Von November 2022 bis April 2023 wird die HDO-Wanderausstellung "Kann Spuren von Heimat enthalten" nach verschiedenen Stadtionen in Bayern, Deutschland und Europa in Waldram präsentiert.

Öffnungszeiten: 06. November 2022 bis 23. April 2023

Freitag: 9 - 17 Uhr; Samstag und Sonntag: 13 - 17 Uhr

Ausstellungsort: Erinnerungsort BADEHAUS, Kolpingplatz 1, 82515 Wolfratshausen

Fremd : Vertraut. Hermannstadt : Kronstadt - Zwei Städte in Siebenbürgen

Plakat Ausstellung Fremd Vertraut

„Fremd : Vertraut. Hermannstadt : Kronstadt“: Jede dieser siebenbürgischen Städte entwickelte sich im Verlaufe ihrer Geschichte zu einem je eigenen Kosmos, auch wenn gegenseitige Berührungen, wenn das Aufeinander-Angewiesen-Sein unübersehbar sind. Selbst für diejenigen, die den jeweiligen Kosmos, in dem sie groß geworden sind, zu kennen glauben, birgt dieser immer beides zugleich – Fremdes und Vertrautes. Die Frage, wann das Fremde zum Vertrauten wird, kann kaum generell beantwortet werden. Dieser Prozess wird von zu vielen sehr individuellen, vor allem auch biografischen Faktoren beeinflusst. Allerdings gilt auch dies: Ängste vor dem Fremden ungehemmt auszuleben, ist ein gesellschaftliches No-Go. So ist die aktuelle Frage mehr denn je: Wie wird das mir Fremde zum Vertrautem, ohne dass ich das Fremde seiner Identität beraube?

Die großformatigen Schwarz-Weiß-Fotografien von Jürgen van Buer sind eine Aufforderung an die Betrachter:innen, ihre je individuelle Antwort auf die Frage dieser Ausstellung zu finden.

Kurator: Josef Balazs

Ausstellungsort: Multicultural Centre of transilvania University, Bulevardul Eroilor 29, Brașov 500036, Rumänien
Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag, 14 bis 19 Uhr

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Wanderausstellungen des HDO

Das Haus des Deutschen Ostens bietet derzeit zwei Wanderausstellungen zum Verleih an: "Mitgenommen - Heimat in Dingen" und "Kann Spuren von Heimat enthalten. Eine Ausstellung über Essen und Trinken, Identität und Integration der Deutschen aus dem ösltichen Europa".

Alle Informationen zu Umfang der Ausstellungen, Leihbedingungen und Ansprechpartnern finden Sie hier:

Informationen zur Wanderausstellung "Mitgenommen" (PDF)

Informationen zur Wanderausstellung "Kann Spuren von Heimat enthalten" (PDF)

Informationen zur Wanderausstellung "Wer bin Ich? Wer sind Wir?" (PDF)

 

Virtuelle Ausstellungen

Fremd : Vertraut. Hermannstadt : Kronstadt. Zwei Städte in Siebenbürgen, fotografiert von Jürgen van Buer

Die aktuelle Ausstellung des HDO „Fremd : Vertraut. Hermannstadt : Kronstadt. Zwei Städte in Siebenbürgen, fotografiert von Jürgen van Buer“ kann in den virtuell begehbaren Ausstellungsräumen des HDO besucht werden. Sie finden dort alle Fotos, Texte und Videos, die in der Vor-Ort-Präsentation zu sehen sind.

Realisierung der virtuellen Ausstellung: Oliver Balazs, Fotos: Josef Balazs und Lilia Antipow.

Hier geht es zur virtuellen Ausstellung

Virtuelle Ausstellung Fremd Vertraut

 

Wer bin Ich? Wer sind Wir? Zu Identitäten der Deutschen aus dem östlichen Europa

Jubiläumsausstellung des Hauses des Deutschen Ostens.

Idee und Realisierung der virtuellen Ausstellung: Oliver Balazs, unter Mitarbeit von Sascha Töpfer (beide Berlin), Fotos: Annette Hempfling und Lilia Antipow.

Hier geht es zur virtuellen Ausstellung.

Virtuelle Ausstellung Wer bin Ich

 

"Russlanddeutsche - Zeiten des Umbruchs"

Die virtuelle Ausstellung "Russlanddeutsche - Die Zeiten des Umbruchs" widmet sich der russlanddeutschen Geschichte sowie Literatur in der Zeit von 1917 bis 1991, die sie über verschiedene Zugänge vermitteln will. Sie wurde im Rahmen des Masterstudienschwerpunktes „Osteuropäische Studien mit Praxisbezug“ des Historischen Institutsdes Seminars für Slavistik / Lotman-Institut für russische Kultur an der Ruhr-Universität Bochum und des Osteuropa-Kollegs NRW sowie in Kooperation mit dem Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte in Detmold und dem Haus des Deutschen Ostens (München) erstellt. Sie finden die Ausstellung auf der Webseite der Martin-Opitz-Bibliothek (Herne).

Hier geht es zur virtuellen Ausstellung

 

"Kirchenburgenlandschaft Siebenbürgen. Ein europäisches Kulturerbe"

Durch kaum eine andere Region Europas wird der Choral Martin Luthers „Ein feste Burg ist unser Gott, ein gute Wehr und Waffen“ architektonisch so versinnbildlicht wie durch die im südlichen Siebenbürgen gelegene Kirchenburgenlandschaft. Hier entstanden vom Beginn der Einwanderung der Siebenbürger Sachsen am Ende des 12. Jahrhunderts zahlreiche befestigte Kirchenburgen, von denen noch rund 160 erhalten sind.

Die Ausstellung "Kirchenburgenlandschaft Siebenbürgen" wurde von der Stiftung Kirchenburgen in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Berlin, dem Deutschen Kulturforum östliches Europa und der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien entwickelt. Durch Förderung des HDO konnte 2020 eine virtuelle Version erstellt werden.

Hier geht es zur virtuellen Ausstellung

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Haus des Deutschen Ostens
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