Mitteilung

08.05.2020 Meldungsnummer: 259

verlängert bis Freitag, 5. Juni; Anmeldung nötig

Das deutsche Wolgagebiet – eine unvollendete Fotogeschichte

Ausstellung verlängert bis 5. Juni

Eine Ausstellung des Internationalen Verbands der deutschen Kultur (IVDK), Moskau

Einen Einblick in die Ausstellung erhalten Sie in diesen Videos des IVDK:

Die Fotoausstellung ‚Das deutsche Wolgagebiet. Eine unvollendete Fotogeschichte‘

Die Ausstellung „Das deutsche Wolgagebiet...“ in München

Unter Katharina der Großen siedelten sich auf Einladung der Zarin in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts viele Deutsche im Russischen Zarenreich an, ganz besonders im Gebiet an der Wolga. Nach der Oktoberrevolution im Jahr 1917 erhielt das wolgadeutsche Gebiet in Form einer „Autonomen Sozialistischen Sowjetrepublik der Wolgadeutschen“ erstmals eine Eigenständigkeit – jedoch nur für wenige Jahre. Nach dem Beginn des Zweiten Weltkrieges wurden die Wolgadeutschen 1941 auf Befehl Stalins nach Sibirien und Kasachstan deportiert.

Die Ausstellung „Das deutsche Wolgagebiet. Eine unvollendete Fotogeschichte“ wurde 2018 vom Internationalen Verband der deutschen Kultur (IVDK) und der „Moskauer Deutschen Zeitung“ in Zusammenarbeit mit Archiven und Museen in Russland und Deutschland anlässlich des 100. Jahrestages der Gründung der Wolgadeutschen Autonomie konzipiert. Zu sehen sind einmalige historische Aufnahmen, die sowohl in Deutschland als auch in Russland auf großes Interesse stoßen.

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag (werktags) 10 Uhr bis 18.30 Uhr

Bitte beachten Sie dringend folgende Bedingungen zum Ausstellungsbesuch!

  • Ein Ausstellungsbesuch ist nur nach vorheriger telefonischer Anmeldung (unter: 089-44 99 93 101) oder Anmeldung per Email (unter: poststelle(at)hdo.bayern.de)  möglich.
    Dabei ist es notwendig, einen Termin zu vereinbaren. Bei einer Anmeldung per E-Mail erhalten Sie eine Bestätigungsmail – erst dann gilt der Termin als vereinbart.

  • Wir werden an der Pforte eine Terminliste führen. Darin werden wir Namen und Anschrift der Besucher und die jeweiligen Besuchsuhrzeiten aufnehmen. Diese Listen werden nach spätestens drei Wochen vernichtet. Sie dienen der möglichen Nachverfolgung von Infektionsketten.

  • Der Besuch der Ausstellung ist nur für jeweils bis zu zwei Personen, die gemeinsam kommen, möglich. Sie haben dann eine Stunde Zeit die Ausstellung in Ruhe zu besichtigen.

  • Besucher der Ausstellungsräume müssen beim Betreten des HDO und beim Bewegen im Treppenhaus sowie im Gang zum Aufzug eine Mund-Nasen-Maske tragen.

  • Im Foyer des HDO wird ein Spender für Handdesinfektionsmittel aufgestellt. Wir bitten Sie, diesen nach Betreten des Hauses zu benutzen. Für die Besucher stehen Toiletten im Erdgeschoss zur Verfügung. Auch hier sind Spender für die Handdesinfektion angebracht.

  • Die Bürogänge im ersten und zweiten Stock sowie die dort befindlichen Toilettenräume sind nicht zu betreten. Diese Bereiche werden mit Bändern abgesperrt und sind markiert.

  • Wegen der weiterhin bestehenden Ansteckungsgefahr durch den Corona-Virus bitten wir Sie, von unserem Personal gebührend Abstand zu halten.

  • Folgende Personen müssen vom Zutritt ausgeschlossen werden:
    • Personen mit unspezifischen Allgemeinsymptomen sowie  respiratorischen Symptomen jeglicher Schwere
    • Personen mit Kontakt zu COVID-19-Fällen innerhalb der letzten 14 Tage.
Haus des Deutschen Ostens
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Das deutsche Wolgagebiet
Wolgadeutsche

Begleitprogramm zur Ausstellung

Vortrag “Von den Deutschen an der Wolga zu den Wolgadeutschen – Die Geschichte einer verhinderten Nationsbildung” von Dr. Viktor Krieger

Sie finden den vollständigen Vortrag auf YouTube

Weiterführende Informationen

Der IVDK und der Kanal RusDeutsch bieten den Dokumentarfilm "Die Unbeugsamen", der zeitlich an die Ausstellung anschließt, auf YouTube an. Hier geht es zum Film auf Deutsch und auf Russisch.