Mitteilung

15.05.2017 Meldungsnummer: 120

Ausstellungseröffnung am 30. Mai, 18 Uhr

Reformation im östlichen Europa

mit dem Schwerpunkt Siebenbürgen

 

Eine Ausstellung des Deutschen Kulturforums östliches Europa, Potsdam

 

Ausstellungseröffnung: Dienstag, 30. Mai, 18 Uhr
Einführung: Dr. Harald Roth, Deutsches Kulturforum östliches Europa

Ausstellungsdauer: 31. Mai bis 28. Juli 2017

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag (werktags) 10 bis 20 Uhr

 

Die Reformation, die mit Martin Luthers Thesenanschlag 1517 begann, erfasste nicht nur die Länder des Römisch-Deutschen Reichs, sondern auch die östlich gelegenen Nachbarregionen. Eine große Rolle spielten dabei diejenigen Städte und Gegenden, in denen deutsch gesprochen wurde.
Das östliche Mitteleuropa war sehr empfänglich für die Ideen einer Erneuerung der Kirche und einer Intensivierung des Glaubens. Die hussitische Glaubensbewegung wirkte in Böhmen schon seit einem Jahrhundert reformatorisch. Während sich die deutschen Länder bald am Glaubensbekenntnis des jeweiligen Landesherrn orientieren mussten, wurde Ostmitteleuropa zu einer von Glaubensvielfalt geprägten Region.
Die Ausstellung zeigt, wie sich die Reformation nach Osten ausbreitete und welche Wirkung sie dort bis heute zeigt. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf Siebenbürgen in Rumänien.

Weitere Informationen zur Wanderausstellung des Deutschen Kulturforums östliches Europa finden Sie hier

Haus des Deutschen Ostens
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Reformation im östlichen Europa
Ausstellungsplakat